Ausstellung

Aufmerksamkeit erregen und Interesse wecken – das sind die beiden wichtigsten Aufgaben eines Aufmachers. Illustrierte nutzen diese sensationsreichen Eye-Catcher um die Neugier der potentiellen Käufer zu steigern. Spiegel, Stern, twen, Quick, Simplicissimus, Titanic, Burda, Brigitte und Bravo sind damit Zeichen ihrer Zeit. Die Sonderausstellung "Aufmacher. Titelstorys deutscher Zeitschriften", zu sehen im Museum der Universität Tübingen MUT vom 13. Juli bis 28. September 2014, präsentiert die größten Schlagzeilen des 20. Jahrhunderts und blickt hinter die Kulissen bekannter Massenmedien.
In der Ausstellung werden die gesellschaftlichen, historischen, ästhetischen und ideologischen Kernthemen des 20. Jahrhunderts in Deutschland chronologisch präsentiert: Der „Aufbruch in eine moderne Welt“ um 1900, die „gleichgeschaltete Ästhetik“ des Nationalsozialismus, die „Wunder“ der Nachkriegszeit, der „Rausch der Liebe“ der 1960er Jahre, die umstrittene Umweltbewegung und die polarisierende Wiedervereinigung sowie das „Millennium“. Dabei wird hervorgehoben, mit welchen bildrhetorischen Strategien und Konventionen die Titelblätter im Laufe der Zeit erfolgreich waren. Zusätzlich zu den Zeitgeist-Abteilungen wird sich ein Themenschwerpunkt den Rollenbildern und dem Rollentausch der Geschlechter widmen. Interviews mit Chefredakteuren, Sammlern und Lesern laden im Medienbereich mit Leseecke zu einer vertiefenden Lektüre ein.
Die Zeitschriftensammlung des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft, die innerhalb eines zweisemestrigen Projekts vom Museum der Universität Tübingen MUT erstmals systematisch inventarisiert wurde, konnte durch viele Leihgaben und Ankäufe ergänzt werden.

Publikation

Zur Ausstellung "Aufmacher. Titelstorys deutscher Zeitschriften" erscheint ein gleichnamiger Begleitband mit zahlreichen farbigen Abbildungen (hg. von Frank Duerr und Ernst Seidl). Er enthält erläuternde Texte zu den Abteilungen der Ausstellung und zu allen Exponaten sowie Beiträge zu einzelnen Zeitschriftenreihen sowie themenspezifischen und wissenschaftstheoretischen Ansätzen zur Erforschung von Zeitschriften (u.a. von Konrad Dussel, Patrick Rössler, Anne Ulrich, Franz-Hubert Robling und Joachim Sieber). Der Katalog erscheint im MUT-Verlag, umfasst 272 Seiten mit farbigen Abbildungen für 19,90 Euro.

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Fakten zur Ausstellung

Dauer

13. Juli bis 28. September 2014

Ort

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten

Mi bis So 10 bis 17 Uhr
Do bis 19 Uhr

Führungen

Für Gruppen und Schulklassen können selbstverständlich zu jedem Wunschtermin Führungen vereinbart werden (auch in englischer Sprache). Teilnahmegebühr für eine Gruppe: 50 Euro + regulärer Eintritt; für Schülergruppen: 50 Euro inkl. Eintritt. Kontakt: 07071 2977384 oder leitung@aufmacher-ausstellung.de

 

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Kontakt

Frank Duerr M.A.
Museum der Universität Tübingen
Projekt "Aufmacher"
Schulstraße 2
72074 Tübingen
Tel: 07071 29 74127
E-Mail: duerr@aufmacher-ausstellung.de

Presse

Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte:
presse@aufmacher-ausstellung.de